Hör auf dein Herz, Agata!: Der kleine Fürst 30 - Adelsroman Viola Maybach

ISBN:

Published: March 3rd 2015

Kindle Edition

79 pages


Description

Hör auf dein Herz, Agata!: Der kleine Fürst 30 - Adelsroman  by  Viola Maybach

Hör auf dein Herz, Agata!: Der kleine Fürst 30 - Adelsroman by Viola Maybach
March 3rd 2015 | Kindle Edition | PDF, EPUB, FB2, DjVu, AUDIO, mp3, RTF | 79 pages | ISBN: | 5.21 Mb

»Du machst mich wahnsinnig, Agata!«, rief Benedikt von Kleestein in komischer Verzweiflung. »Musst du immer zu allem Ja und Amen sagen? Kannst du dich nicht auch einmal auflehnen?«Agata von Babenbrück sah verträumt aus dem Fenster des Cafés, in demMore»Du machst mich wahnsinnig, Agata!«, rief Benedikt von Kleestein in komischer Verzweiflung. »Musst du immer zu allem Ja und Amen sagen? Kannst du dich nicht auch einmal auflehnen?«Agata von Babenbrück sah verträumt aus dem Fenster des Cafés, in dem sie sich mit Benedikt getroffen hatte.

Sie war eine zierliche Person mit dichten, glatten blonden Haaren, die sie schulterlang trug und Augen, die je nach Stimmung blau oder grün zu sein schienen. In diesem Moment war ihre Augenfarbe eindeutig himmelblau, was darauf schließen ließ, dass sie mit sich im Reinen war.

Endlich wandte sie den Kopf und sah ihren Jugendfreund an. »Warum sollte ich?«, fragte sie gelassen. »Es gibt absolut nichts, wogegen ich mich auflehnen möchte.« »Ich verstehe dich nicht«, murmelte er ratlos und strich sich mit einer Hand die rotblonden Locken aus der Stirn, während er Agata mit seinen nussbraunen Augen kopfschüttelnd betrachtete. Im Gesicht hatte er unzählige Sommersprossen, die in seiner Schulzeit, wie Agata wusste, die Ursache für mächtige Hänseleien von Seiten seiner Klassenkameraden gewesen waren.

»Mit allem, was deine Eltern wünschen, bist du einverstanden. Sie wollten, dass du in München studierst - und du tust es. Sie schlagen Sprachen als Studienfach vor, du hast keine Einwände. Sie missbilligen auffällige Kleidung, und du kleidest dich klassisch-elegant.

Deine Eltern begutachten deinen Freundeskreis, ich bin sicher, wer ihnen nicht gefällt, bleibt auch nicht lange mit dir befreundet. Willst du dir demnächst auch noch vorschreiben lassen, wann und wen du heiraten sollst?« »Sei nicht albern, Benny«, wies Agata ihn zurecht. »Ich wollte selbst gern Sprachen studieren, sonst hätte ich es nicht gemacht. Und mir war es relativ gleichgültig, in welche Stadt ich ging. Warum also nicht nach München? Hier ist es sehr schön, du bist schließlich auch hierher gegangen.



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